| Hippel Hätte ich das Ehepaar Zahn schon vor Jahren kennengelernt - auch für "Hippel" hätte es Rettung gegeben! Er war ca. 2 - 3 Jahre alt, als er in unserem portugiesischen Paten-Tierheim abgegeben wurde.![]() Wir konnten nur einen Bruchteil dessen, was dieses arme Geschöpf in seinem Leben durch Menschenhand erleiden musste, in Erfahrung bringen! Seinen wirklichen Namen haben wir nie erfahren - falls man ihm überhaupt einen gegeben hatte. Hippel nannte ich ihn, weil er - obwohl er vor Schwäche kaum noch in der Lage war, sich auf den Beinen zu halten - immer noch den Ansatz des Dobermann-"Hippel"-Ganges zeigte!
Hippel sollte seinem "Herrchen" als Jagdhund dienen. Die Jagd - in Portugal "Volkssport". Zur Jagd "gebraucht" werden alle Hunde, egal ob groß oder klein. Wer zur Jagd nicht "taugt", wird ausgehungert - getreu dem Motto " mit Hunger jagt es sich besser". Diese Methode ist gängige Praxis.
Jagt der Hund immer noch nicht, lässt man ihn verrecken oder bringt ihn um oder schiebt ihn ab. Wie in Hippel´s Fall geschehen (er wurde übrigens nicht von seinem "Herrchen", sondern indessen Auftrag von seinem "Frauchen" in´s Tierheim gebracht - die auch freimütig den Abgabegrund schilderte). ![]() Hippel´s erbarmenswerter Anblick schnürte mir das Herz ab! Das Wissen, dass er keinerlei Chance hatte, trieb mir die Tränen in die Augen! Er
hatte das Pech gehabt, in Portugal geboren (gelandet?) zu sein! Einem
Tierheim in dem täglich durchschnittlich 7 (!) Hunde "landen"!
Und in dem entsprechend viele Hunde getötet werden müssen - krankheitsbedingt und um "Platz zu schaffen"! Leider
sitzen in deutschen Tierheimen mehr als genug Dobermänner ein- dafür
sorgen Züchter durch ihre "Produktion". Hätte
die Dobermann-Hilfe damals existiert, hätte ich die Eheleute Zahn gekannt
- Die Dobermann-Hilfe e.V. versucht mit ihren bescheidenen Mitteln solchen Tieren zu helfen. Es
wäre schön, wenn die Dobermann-Hilfe mehr Unterstützung, Jede Spende hilft den Tieren! Damit sich Hippel´s Schicksal nicht wiederholen muss! Wir
brauchen Ihre Hilfe |